Bildungsgedanke und Schreiben in der Neuzeit in Europa

Der selbstbestimmte Mensch

Der dritte Paradigmenwechsel vom Glauben zur Vernunft fand in der beginnenden Neuzeit statt (ca. ab 15. Jahrhundert). Mit dem Weltbild  des Heliozentrismus ändert sich das Men­schenbild vom Gott gelenkten zum selbst bestimmten Menschen, der als Werk seiner selbst tätig wird und wieder über das Denken, über die Einsicht, Erkenntnis und Wissen über die Vernunft zu seiner Menschlichkeit findet.

Ich denke, also bin ich„Bildungsgedanke und Schreiben in der Neuzeit in Europa“ weiterlesen

Bildungsgedanke und Schreiben im Mittelalter in Europa

Beginnendes Christentum

Mit dem Beginn des Christentums und des Mittelalters um ca. 529 n. Chr. herrscht ein neues Menschen- und Weltbild und daraus resultierend auch wieder neue Bildungsgedanken. Die Menschen im Christentum haben eine theokratische Weltsicht. Ihr Weltbild ist geozentrisch. Das Ziel des Menschen ist es nach der IMAGO-DEI-LEHRE, die Angleichung an Gott zu vollziehen.  Der Bildungsgedanke dieser Zeit zeichnet sich folglich dadurch aus, dass der Mensch die Befolgung von Regeln lernen soll, die ihn  Gott näher bringen. Der Wille Gottes bestimmt das moralische Gesetz. Sein Vertreter auf Erden sind der Papst und  der König. „Bildungsgedanke und Schreiben im Mittelalter in Europa“ weiterlesen

Bildungsgedanke und Schreiben der Antike in Europa

Der Bildungsgedanke

Dem heutigen Selbstverständnis von Bildung, der Gleichwertigkeit aller Menschen und demokratischen Grundgedanken in modernen, demokratischen Gesellschaften gehen viele Denker in mehreren Jahrtausenden voraus. Sie alle haben den Weg dafür bereitet, dass heute in der modernen Gesellschaft so selbstverständlich das Recht des Einzelnen auf Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen eingefordert werden  kann. Der pädagogische Ansatz und der Bildungsgedanke sind in den letzten 2000 Jahren  immer wieder neu gedacht, formuliert bekämpft und erkämpft worden. „Bildungsgedanke und Schreiben der Antike in Europa“ weiterlesen

Schreiber der Götter – Von der Höhlenmalerei zur Schrift in 32000 Jahren

algeria-649435_1280
Fotoquelle:pixabay. Höhlenmalerei Algerien.https://www.schreibhaus.wordpress.com

Sprachfähigkeit des Menschen

Der Mensch ist in der Lage, Gedanken, Gefühle und Informationen durch Laute, Wortbil­dungen und Texte in einer Sprache als artikulierte Töne hervorzubringen. Seine Sprach­fähigkeit ist eine elementare Grundvoraussetzung für seine Schreibfähigkeit. Es war ein langer Entwicklungsweg von den ersten Höhlenmalereien (ca. 32.000 Jahre alt), die als Zierde ebenso als Ausdruck gedeutet werden können, bis zu unserer heutigen Schriftlichkeit. Die gesprochene Sprache ist flüchtig und ist in der Regel angewiesen auf eine face-to-face Situation. Folglich ist die Reichweite der Kommunikation  gering. „Schreiber der Götter – Von der Höhlenmalerei zur Schrift in 32000 Jahren“ weiterlesen