Schreiben lernt man nur durch Schreiben

Powerpoint:

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Die Bewältigung von einfachen und komplexen Schreibaufgaben

Kompetenzmodelle wie von Bereiter gehen davon aus, dass Schreibkompetenzen unterschiedlich ausgeprägt sind. Demzufolge gibt es verschiedene Kompetenzstufen. Bestimmte Schreibaufgaben können in der Konsequenz auch nur von denjenigen bewältigt werden, welche die entsprechende Kompetenz als Voraussetzung mitbringen. Das Anforderungsniveau korreliert mit dem Wissen, das im Schreibprozess bearbeitet werden soll. Nach Becker-Mrotzek & Böttcher (2006) können Schreibaufgaben wie folgt unterteilt werden: „Die Bewältigung von einfachen und komplexen Schreibaufgaben“ weiterlesen

Der Weg zum Schreibprofi – Das entwicklungspsychologische Schreibmodell von Carl Bereiter (1980)

Schreiben als Lernprozess

Das Schreibentwicklungsmodell von Carl Bereiter  (1980) mit seinen aufeinander aufbauenden Stufen geht unter anderem auf den klassischen Kognitivismus von Piaget (1975) zurück. Die Entwicklung der Schreibfähigkeit bzw. Textproduktionsfähigkeit wird hier als Lernprozess verstanden, der sich Schritt für Schritt eben stufenweise entwickelt. Bei diesem Entwicklungsprozess werden die bereits erworbenen Teilfähigkeiten im nächsten Schritt, das heißt auf der nächsten Stufe in den Lernprozess integriert. Bereiter (1980) versteht Schreiben lernen als einen relativ dynamisch verlaufenden Lernentwicklungsprozess. „Der Weg zum Schreibprofi – Das entwicklungspsychologische Schreibmodell von Carl Bereiter (1980)“ weiterlesen

Das Schreibprozessmodell von Hayes & Flower (1980)

„Schreiben lernt man durch Schreiben, aber nur dann, wenn es reflektiertes Schreiben ist“ (Kruse, 2007, S. 11).

Die Think-Aloud Protokolle von Emig (1971) wurden von Hayes & Flower (1980) systematisch für ihre Untersuchungen der Teilprozesse des Schreibens eingesetzt. Mit dieser Methode gelang es ihnen viele Fragestellungen in Bezug auf den Schreibprozess zu beantworten und  eine Theorie zu formulieren, welches inzwischen als Basismodell für Schreibprozesse genannt werden kann. „Das Schreibprozessmodell von Hayes & Flower (1980)“ weiterlesen

Die Anfänge der Schreibforschung

Die Anfänge der Schreibforschung und mangelnde Schreibfähigkeiten

Die Schreibforschung, die sich in Deutschland Anfang der 1980er Jahre entwickelte, geht auf die Schreibforschung in den USA und in Kanada der 1960er und 1970er Jahre zurück. In  den USA und Kanada wurde diese aufgrund der Feststellung ausgelöst, dass bei  einem Großteil der Bevölkerung mangelnde Schreibfähigkeiten festgestellt wurden. Die Schreibkompetenzen würden einer Gesellschaft, die sich zunehmend zur Informationsgesellschaft entwickle, nicht mehr entsprechen. „Die Anfänge der Schreibforschung“ weiterlesen

Schlechte Schreibkompetenzen sind ein Ausgrenzungskriterium

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Fotoquelle: pixabay. Ausgrenzung. https://www.schreibhaus.wordpress.com

Mangelnde Schreibkompetenz im 19. Jhd.

Lorenz Kellner, ein Volksschullehrer in Thüringen und ein Wegbereiter des Deutschunterrichts und der Deutschlehrerausbildung des 19. Jahrhunderts, stellt im Jahre 1837  die unzureichenden Schreibkompetenzen seiner Schüler wie folgt dar: „Schlechte Schreibkompetenzen sind ein Ausgrenzungskriterium“ weiterlesen